Abendmusik: To all the pleasures

Johanneskirche Zürich (map)

Welcome to all the pleasures

Was ist Sinnlichkeit? Sinnlichkeit bezeichnet eine unmittelbare, körperlich erfahrbare Wahrnehmung, die nicht in erster Linie abstrakt oder rein gedanklich ist. Wie sie erlebt wird, bleibt individuell: sei es in einem guten Essen, einem intensiven Gespräch oder in Musik, die vom ersten Ton an fesselt.

Mit Welcome to all the pleasures schuf Henry Purcell eine seiner frühesten und zugleich prägnantesten Oden. Das Werk entstand zur Feier der Cäcilia von Rom und verbindet repräsentative Festlichkeit mit differenzierter Ausdrucksgestaltung.

Purcells Musik entfaltet ein farbenreiches Spiel aus Chören, Soli und instrumentalen Zwischenspielen. Tanzrhythmen, elegante Melodien und lebendige Dialoge zwischen Stimmen und Instrumenten verleihen der Ode eine besondere Leichtigkeit. Immer wieder überrascht die Musik mit feinen Kontrasten. Welcome to all the pleasures richtet sich damit unmittelbar an die Sinne und reflektiert zugleich die musikalische Freude als eigenes Thema.

In der Einführung um 16.30 Uhr sprechen Pfarrerin Tania Oldenhage und Dirigent Marco Amherd über die Verbindung von Musik, Theologie und Text.

 

Gunta Smirnova, Sopran

Laura Kull, Alt

Rodrigo Carreto, Tenor

Israel Martins, Bass

Lukas Hamberger, Violine

Rahel Wittling, Violine

Anna Brugger, Viola

Johannes Kofler, Violoncello

Tobias Willi, Orgel

Tania Oldenhage, Wort

Marco Amherd, Leitung

Davos Festival

Davos (map)

Das 41. Davos Festival steht unter dem Motto “Mut”.

www.davosfestival.ch

Übergänge

Klostekirch (map)

Uraufführungen von Pater Theo Flury

Pater Theo Flury OSB Orgel

Stefano Bertoni Orgel

Christoph Schönfelder Orgel

Mirjam Wagner-Meister Orgel

Schweizer Vokalconsort

Marco Amherd Leitung

Hinter Gittern

NN (map)

Die 1115 durch den heiligen Bernard gegründete Abtei von Clairvaux wurde 1808 in ein Gefängnis umfunktioniert und blickt auf eine jahrhundertealte Geschichte zurück. Kloster und Gefängnis. Freiwillig hinter dicken Mauern oder Freiheitsentzug. Philippe Hérsant hat in seinen Instants limites Texte von Insassen der Strafanstalt vertont. Dazu erklingt eine katholische Messvertonung und die Hymne von Hildegard von Bingen, die die engen Klostermauern bereits im Mittelalter nicht daran gehindert haben, Natur und Wissenschaft nach aussen zu tragen.

Ein Konzert des Schweizer Vokalconsorts.

 

«Für Audiens habe ich fünf Gedichte aus Gro Dahles gleichnamiger Sammlung ausgewählt. Dahle hat ein fantastisches Universum erschaffen, in dem der Papst selbst den Rat und die Freundschaft der Vögel und eines Hundes sucht. Hinter den amüsanten und verspielten Gedichten verbirgt sich ein Gefühl von Einsamkeit und Sehnsucht nach Trost. In der Musik habe ich versucht, Dahles seltsames und wunderbares Universum widerzuspiegeln, indem ich lebendige Texturen, Wortspiele, traurige kurze Passagen und eine ordentliche Portion kirchenmusikalischer Klischees miteinander verknüpfe». 

Bjørn Morten Christophersen 

Hinter Gittern

NN (map)

Die 1115 durch den heiligen Bernard gegründete Abtei von Clairvaux wurde 1808 in ein Gefängnis umfunktioniert und blickt auf eine jahrhundertealte Geschichte zurück. Kloster und Gefängnis. Freiwillig hinter dicken Mauern oder Freiheitsentzug. Philippe Hérsant hat in seinen Instants limites Texte von Insassen der Strafanstalt vertont. Dazu erklingt eine katholische Messvertonung und die Hymne von Hildegard von Bingen, die die engen Klostermauern bereits im Mittelalter nicht daran gehindert haben, Natur und Wissenschaft nach aussen zu tragen.

Ein Konzert des Schweizer Vokalconsorts.

 

«Für Audiens habe ich fünf Gedichte aus Gro Dahles gleichnamiger Sammlung ausgewählt. Dahle hat ein fantastisches Universum erschaffen, in dem der Papst selbst den Rat und die Freundschaft der Vögel und eines Hundes sucht. Hinter den amüsanten und verspielten Gedichten verbirgt sich ein Gefühl von Einsamkeit und Sehnsucht nach Trost. In der Musik habe ich versucht, Dahles seltsames und wunderbares Universum widerzuspiegeln, indem ich lebendige Texturen, Wortspiele, traurige kurze Passagen und eine ordentliche Portion kirchenmusikalischer Klischees miteinander verknüpfe». 

Bjørn Morten Christophersen 

Hinter Gittern

Fraumünster Zürich (map)

Die 1115 durch den heiligen Bernard gegründete Abtei von Clairvaux wurde 1808 in ein Gefängnis umfunktioniert und blickt auf eine jahrhundertealte Geschichte zurück. Kloster und Gefängnis. Freiwillig hinter dicken Mauern oder Freiheitsentzug. Philippe Hérsant hat in seinen Instants limites Texte von Insassen der Strafanstalt vertont. Dazu erklingt eine katholische Messvertonung und die Hymne von Hildegard von Bingen, die die engen Klostermauern bereits im Mittelalter nicht daran gehindert haben, Natur und Wissenschaft nach aussen zu tragen.

Ein Konzert des Schweizer Vokalconsorts.

 

«Für Audiens habe ich fünf Gedichte aus Gro Dahles gleichnamiger Sammlung ausgewählt. Dahle hat ein fantastisches Universum erschaffen, in dem der Papst selbst den Rat und die Freundschaft der Vögel und eines Hundes sucht. Hinter den amüsanten und verspielten Gedichten verbirgt sich ein Gefühl von Einsamkeit und Sehnsucht nach Trost. In der Musik habe ich versucht, Dahles seltsames und wunderbares Universum widerzuspiegeln, indem ich lebendige Texturen, Wortspiele, traurige kurze Passagen und eine ordentliche Portion kirchenmusikalischer Klischees miteinander verknüpfe». 

Bjørn Morten Christophersen 

Je l'ayme bien

NN (map)

Der Begriff Chanson steht ursprünglich für ein aus dem französischen Kulturkreis stammendes musikalisches Genre, bei dem ein:e Sänger:in instrumental begleitet wird. Seine Ursprünge reichen jedoch weit in die Vergangenheit, und bereits im Mittelalter entwickelten sich unterschiedliche Strömungen des Chansons: Neben dem volkstümlichen Lied existierten auch höfisch-literarische und von Troubadouren vorgetragene Varianten. In Verbindung mit der Langue Française, der französischen Sprache als äusserst klangvollem und melodiösem Idiom, geht das Chanson auch in der Chormusik eine faszinierende Liaison ein, die Komponist:innen klassischer Musik immer wieder zu Liedkompositionen inspirierte.

Ein Konzert des Schweizer Vokalconsorts.

Je l'ayme bien

NN (map)

Der Begriff Chanson steht ursprünglich für ein aus dem französischen Kulturkreis stammendes musikalisches Genre, bei dem ein:e Sänger:in instrumental begleitet wird. Seine Ursprünge reichen jedoch weit in die Vergangenheit, und bereits im Mittelalter entwickelten sich unterschiedliche Strömungen des Chansons: Neben dem volkstümlichen Lied existierten auch höfisch-literarische und von Troubadouren vorgetragene Varianten. In Verbindung mit der Langue Française, der französischen Sprache als äusserst klangvollem und melodiösem Idiom, geht das Chanson auch in der Chormusik eine faszinierende Liaison ein, die Komponist:innen klassischer Musik immer wieder zu Liedkompositionen inspirierte.

Ein Konzert des Schweizer Vokalconsorts.

Je l'ayme bien

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Der Begriff Chanson steht ursprünglich für ein aus dem französischen Kulturkreis stammendes musikalisches Genre, bei dem ein:e Sänger:in instrumental begleitet wird. Seine Ursprünge reichen jedoch weit in die Vergangenheit, und bereits im Mittelalter entwickelten sich unterschiedliche Strömungen des Chansons: Neben dem volkstümlichen Lied existierten auch höfisch-literarische und von Troubadouren vorgetragene Varianten. In Verbindung mit der Langue Française, der französischen Sprache als äusserst klangvollem und melodiösem Idiom, geht das Chanson auch in der Chormusik eine faszinierende Liaison ein, die Komponist:innen klassischer Musik immer wieder zu Liedkompositionen inspirierte.

Ein Konzert des Schweizer Vokalconsorts.

Barockmusik zur Mittagszeit

Johanneskirche Zürich (map)

30 Minuten Barockmusik zur Mittagszeit.